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Baur GartenreisenArchiv - Gartenreisen mit Hortitours

»Südengland und die Chelsea Flower Show«

Mittwoch, 23.5. - Sonntag, 27.5.2007

Diese Reise wurde exklusiv für die Unternehmensberatung von Koppen zusammengestellt. Teilnehmer waren die Mitglieder des »Netzwerk Gärten«, 21 Landschaftsgestalter mit ihren Partnern aus dem Bereich Bodensee und der Schweiz.

Die Reise begann am Flughafen in London Heathrow. Die Teilnehmer trafen mit individuell gewählten Flügen im Laufe des Tages ein. Früh eintreffende Gäste machten selber einen Ausflug nach Kew Gardens. Wir trafen uns um 17:30 Uhr und die Fahrt ging mit Eassons Coaches nach Farnham zum Bush Hotel.

Der Abend fand seinen Abschluss mit dem Video »Memories of Chelsea«. Mit diesem Geschichtsvideo über die Entwicklung der Royal Horticultural Society und die Flower Show wurde wir auf den nächsten Tag richtig eingestimmt.

Am Donnerstag ging die Fahrt früh nach London und es stand der Besuch der Chelsea Flower Show auf dem Programm. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Schaugärten gewidmet. In diesem Jahr wurden der Linne Garten und der »Garden of the Mohr« mit einer Goldmedaille geehrt. Diese hatten die Gärten und die Gestalter auch verdient. Dennoch waren die Schaugärten »sehr zahm« und wenig provokativ. Moderne Baustoffe und Konzepte waren in diesem Jahr nicht zu finden. Es war eher traditionell und optisch ansprechend, weniger innovativ, wie in den Jahren zuvor.

Die Ausstellungen im Great Marquee waren wie in jedem Jahr höchst beeindruckend und zeigten die besondere Leistung der englischen Gartenbauindustrie. Bemerkenswert war ein Stand, der der Wollemia nobilis gewidmet war. Ferner waren die Edelwicken-Stände von Mathewmans wieder beeindruckend. Borneo Exotics zog die Massen mit der Ausstellung einer Nepenthes truncata in ihren Bann. Die Falle hatte eine Höhe von etwa 35 cm!

Nach einem neunstündigen Besuch auf der Show freuten sich alle Gartenreisenden auf ein gutes Essen mit einem kühlen Bier in China Town.

Der Freitag begann mit dem Besuch von West Green House Garden. Der Garten ist einer der besten privaten Gärten im Süden Englands. Er befand sich in einem extrem guten Pflegezustand und die Farben vor allem im Kitchen Garden waren gut aufeinander abgestimmt. Bemerkenswert waren der Tee Garden (Alice in Wonderland) und der Theatre Lawn.

Zur Mittagspause ging es in die schöne Stadt Windsor. Während der Freizeit hatte man Gelegenheit, die königliche Residenz zumindest von außen zu bestaunen.

WisleyAm Nachmittag fuhren wir zur Royal Horticultural Society nach Wisley. Der Bereich vor dem Garten ist eine Großbaustelle: die Neuanlage des Parkplatzes mit seinem sehr großen Bereich für Reisebusse wird eine Kapazität von circa 100 Bussen (!) haben. Mehrere hundert Autos werden hier parken können, um die Besucherzahlen zu erhöhen.

Die Führung konzentrierte sich auf folgende Bereiche: Long Border Staudenrabatte mit der sehr aufwendigen Kultur der Stauden und im Gegensatz dazu das Piet Oudolf Border, welches seine Prairiepflanzen auf nährstoffarmen Böden hat und pflegeextensiv ist. Wisley wird am 15. Juni 2007 das neue Bicentenerary Conservatory eröffnen. Somit fanden gerade bei unserem Besuch letzte Arbeiten an dem Haus und dem Außenbereich statt. Am 24. Juni soll das Schauhaus offiziell durch die englische Königin eröffnet werden.

Der Samstag begann mit einem Gartendesignsymposium in Denmans Gardens, in der Nähe von Chichester. John Brookes nahm sich eine Stunde Zeit, um die vorbereiteten Fragen der Gruppe über die Zukunft der Gartengestaltung zu beantworten. Es folgte eine sehr lebhafte Diskussion. Anschließen wurde der Garten Denmans zusammen mit John Brookes besichtigt. Er erklärte die verschiedenen Bereiche, wie zum Beispiel das Gravelbed. Bereichernd war der Besuch seines Arbeitszimmers im Clockhouse.

Nachmittags besuchten wir das Hilliers Arboretum in Romsey. Bei der Führung stand die Pflanzenverwendung von Gehölzen im Mittelpunkt. Besonders beeinruckend war eine blühende Magnolia ashbyi.

Am Abend beuchten wir den romantischen Garten in Loseley House. Die Führung ging durch den Rosengarten, Herb Garden, White Garden, Kitchengarden. Die seit Jahren geplante Wildblumenwiese war in voller Blüte. Das Abendessen gab es im Tea House und bildete einen schönen Abschluss der Reise.

Der Sonntag stand im Zeichen der Rückreise nach Deutschland. Am Vormittag ging die Fahrt nach Heathrow, wo eine sehr lehrreiche und harmonische Kurzreise zu Ende ging.

Kunden über Hortitours

„Alles ist glatt gelaufen und die Teilnehmer sind begeistert und zufrieden wieder zuhause.“

„Die Reiseleitung war sehr gut, sehr gute Vorbereitung, gute Unterlagen und Informationen während der Fahrt, sehr gute fachliche und ‚menschliche‘ Begleitung, sehr gute Harmonie.“

„Hervorragend das Gespräch mit John Brookes. … Auch bei den anderen Führungen hatte ich den Eindruck, dass Reiseleiter und die Gastgeber ein eingespieltes Team sind und uns durch ihn Türen geöffnet wurden.“